Warnemünde – Lange Nacht der Wissenschaften Rostock

Richard-Wagner-Str. 31 (Warnemünde)

Hochschule Wismar / Bereich Seefahrt, Maritimes Simulationszentrum Warnemünde (MSCW)

Forschung und Seefahrt: Wie passt das zusammen?

Raum MSCW, Foyer
Zeit 16:30 – 16:50 Uhr + 17:30 – 17:50 Uhr + 18:30 – 18:50 Uhr + 19:30 – 19:50 Uhr + 20:30 – 20:50 Uhr (Dauer: 20 min)
nicht für Kinder geeignet

Um die Seefahrt sicherer und effizienter zu machen, werden nicht nur hochqualifizierte Schiffsoffiziere gebraucht, es müssen auch neue Erkenntnisse gewonnen werden. In einer Päsentation soll gezeigt werden, wie am Bereich Seefahrt ausgebildet und geforscht wird.

Präsentation | Prof. Dr.-Ing. Jürgen Siegl

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Richard-Wagner-Str. 31 (Warnemünde)

Hochschule Wismar / Bereich Seefahrt, Maritimes Simulationszentrum Warnemünde (MSCW)

Automatische Kollisionsverhütung mit Bahnvorhersage

Raum MSCW, Ship-Handling-Simulator, Brücke 1
Zeit 16:00 – 16:30 Uhr + 17:00 – 17:30 Uhr + 18:00 – 18:30 Uhr + 19:00 – 19:30 Uhr + 20:00 – 20:30 Uhr + 21:00 – 21:30 Uhr (Dauer: 30 min)
für Kinder ab 10 Jahre geeignet

Eine vorhergesagte Ausweichbahn (blau) mit Weg- und Manöverpunkten nach den internationalen Kollisionsverhütungsregeln bei guter Sicht/Dr..Ing. Michael Gluch, Hochschule Wismar

Die Vermeidung von Kollisionen mit anderen Schiffen ist eine der wesentlichen Aufgaben nautischer Offiziere und wird mit wachsendem Schiffsverkehr und der damit einhergehenden Verkehrsverdichtung gerade in der Ostsee immer wichtiger. Die Diskussion zur Einführung unbemannter Schiffe bzw. automatischer/autonomer maritimer Fahrzeuge über und unter Wasser haben die Entwicklung von Algorithmen und Software-Modulen zur automatisierten Kollisionsverhütung neu angefacht.
Im Forschungsprojekt MTCAS, welches sich, in Anlehnung an das in der Luftfahrt bekannte TCAS, mit der Entwicklung eines Maritimen Taktischen Collision Avoidance System beschäftigte, erarbeitete das Institut ISSIMS Algorithmen und Softwaremodule auf der Basis der Bahnvorhersage mittels Schiffsbewegungsmodel und Fast Time Simulation für das regelkonforme Ausweichen und für das Manöver des letzten Augenblicks.
Dem Besucher werden die beiden SW-Module am Beispiel eines Fährschiffs auf der 360° Brücke des MSCW veranschaulicht.

Präsentation | Dr.-Ing. Michael Gluch, Dipl.-Ing. Sandro Fischer

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Hochschule Wismar / Bereich Seefahrt, Maritimes Simulationszentrum Warnemünde (MSCW)

Emissionsminderung durch optimierten Schiffsbetrieb

Raum MSCW, Ship-Engine-Simulator
Zeit 16:00 – 16:30 Uhr + 17:00 – 17:30 Uhr + 18:00 – 18:30 Uhr + 19:00 – 19:30 Uhr + 20:00 – 20:30 Uhr + 21:00 – 21:30 Uhr (Dauer: 30 min)
nicht für Kinder geeignet

Der Schiffsmaschinensimulator des Maritimen Simulationszentrums ist in der Lage verschiedene Maschinenanlagenkonfigurationen und -betriebszustände darzustellen, wie sie auch in der Handels- und Kreuzfahrtflotte üblich sind. Dabei liegt der Fokus der Ausbildung aktuell auf dem Verständnis und dem Handling der unterschiedlichsten Anlagen, die in Ihrer Gesamtheit mit der Komplexität mit einer Kleinstadt vergleichbar sind.
Um die Möglichkeiten zur Minimierung der im laufenden Betrieb entstehenden Emissionen wie NOx und CO2 stärker als bisher in die Ausbildung einzubinden, werden Teile der bestehenden Simulation erweitert bzw. neu hinzugefügt. Dadurch wird den Studenten und Ausbildern ein Werkzeug in die Hand gegeben, mit dem Sie auf einfache und schnelle Weise die entstehenden Emissionen abschätzen und unterschiedliche Fahrweisen bzw. Manöverfolgen untereinander vergleichen können.
Zur korrekten Darstellung wird unter anderem der Einfluss des Besatzungsmitgliedes an auf einem realen Versuchsträger untersucht und verglichen um den Einfluss des Menschen zu quantifizieren. Bei diesen Untersuchungen müssen jeweils die unterschiedlichen äußeren Bedingungen wie Wind und Wetter herausgefiltert werden und die daraus resultierenden Lücken in der Ausbildung geschlossen werden.

Präsentation | Georg Finger, MSc.; Dipl.-Ing. Tino Riebe

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Hochschule Wismar / Bereich Seefahrt, Maritimes Simulationszentrum Warnemünde (MSCW)

Schiffssicherheit und Gefahrenabwehr in 3D: Training für den Notfall

Raum MSCW, SES/ILT-Raum
Zeit 16:00 – 16:20 Uhr + 17:00 – 17:20 Uhr + 18:00 – 18:20 Uhr + 19:00 – 19:20 Uhr + 20:00 – 20:20 Uhr + 21:00 – 21:20 Uhr (Dauer: 20 min)
nicht für Kinder geeignet

Feuer und Wassereinbruch sind nach wie vor die größten Gefahren im Schiffsbetrieb. Die Besatzung trainiert regelmäßig, auf diese Bedrohungen zu reagieren. Durch den insbesondere auf Fähren und Passagierschiffen eng getakteten Schiffsbetrieb ist ein Trainieren sehr komplexer Szenarien mit Beteiligung der Passagiere nicht oder nur sporadisch und eingeschränkt möglich. Der Safety and Security Trainer ermöglicht in einer virtuellen Umgebung die Vorbereitung auf eben solche Szenarien. Der Fokus liegt hierbei auf dem Abarbeiten von Prozeduren, der Kommunikation und der Führung von Trupps.
In den letzten Jahren sind asymmetrische Bedrohungen für Leib und Leben durch Piraterie und Terrorismus an Bord hinzugekommen. Zunehmend sind Seehandelsrouten gefährdet, wobei auch ganze Schiffe mitsamt deren Besatzungen gekapert und bis zur Zahlung von Lösegeldern festhalten werden. In den letzten Jahren hat sich durch eine starke Militärpräsenz am Horn von Afrika der Schwerpunkt dieser Bedrohungen auf die afrikanische Westküste verlagert.
Reeder und Schiffsbesatzungen zeigen sich sehr erfinderisch im Umgang mit den Bedrohungen an Bord, dennoch sind für die erfolgreiche Abwehr von Gefahren realistische Trainings erforderlich, die größtenteils nicht in echten Umgebungen geprobt bzw. dargestellt werden können. Hier springen Simulatoren ein, die durch die virtuelle Nachbildung der Realität das Durchspielen von Szenarien ermöglichen, die sonst nicht durchführbar wären.
Der Safety and Security Trainer verwendet physikalische Modelle zur detailgenauen Abbildung des Schiffsbetriebes. Weitere Entwicklungen sollen den Benutzern ein noch intensiveres und anspruchsvolleres Trainingsszenario bieten, um optimal ausgebildet und auf die Gefahren an Bord vorbereitet zu sein.
Wir wollen Ihnen in der praktischen Anwendung die Grundgedanken dieser Art von Schiffssimulation vorstellen und Ihnen zeigen, was mit moderner Computertechnik machbar ist.

Präsentation | Dipl.-Ing. (FH) Gerrit Tuschling, Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Klaes

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Richard-Wagner-Str. 31 (Warnemünde)

Hochschule Wismar / Bereich Seefahrt, Maritimes Simulationszentrum Warnemünde (MSCW)

Sicherer Schiffsverkehr in der südlichen Ostsee – Das Geheimnis des blauen Turms von Warnemünde

Raum MSCW, VTS-Simulator
Zeit 17:00 – 17:30 Uhr + 18:00 – 18:30 Uhr + 19:00 – 19:30 Uhr + 20:00 – 20:30 Uhr + 21:00 – 21:30 Uhr (Dauer: 30 min)
nicht für Kinder geeignet

Neunzig Prozent aller weltweit produzierten Waren und Güter werden auf dem Seeweg transportiert. Die Sicherheit des Seeverkehrs ist daher von fundamentaler Bedeutung und erfordert das aktive Verhindern von Kollisionen oder Grundberührungen um zum Teil unabsehbare Folgeschäden für Mensch und Umwelt zu vermeiden.

Neben den Besatzungen an Bord der Schiffe tragen auch Nautiker in landgestützten Verkehrszentralen zur Gewährleistung der Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs bei – insbesondere in den vielbefahrenen engen Fahrwassern von und zu den Häfen.

Im „blauen Turm“ am Rostocker Seekanal befindet sich die VTS-Verkehrszentrale Warnemünde. Dort wird der Schiffsverkehr in der südlichen Ostsee und insbesondere der Zu- und Ablauf der Schiffe zum Rostocker Hafen überwacht und einen sicherer und effektiver Verkehrsfluss organisiert.

Welche Aufgaben sind bei der Überwachung des Seeraums zu erfüllen und welche Werkzeuge und Hilfsmittel stehen den Operateuren an ihren computergestützten Arbeitsplätzen zur Verfügung?
Wie kann moderne Kommunikations- und Informationstechnologie das Zusammenspiel zwischen Menschen an Bord und an Land noch sicherer machen?
Welche Vorbereitungen sind zu treffen, wenn das erste unbemannte und autonom manövrierende Schiff den Hafen von Rostock anläuft?

Das Simulationszentrum in Warnemünde ist die weltweit einzige maritime Einrichtung in der das Zusammenspiel der verschiedenen beteiligten Akteure an Bord und an Land unter nahezu realen Bedingungen simuliert und erforscht werden kann. In ihren wissenschaftlichen Arbeiten widmen sich die Forscher der Identifizierung der sich ergebenden Problemstellungen und erarbeiten Lösungsvorschläge. Dabei haben sie auch den Schiffsverkehr der Zukunft fest im Blick!

Präsentation | Dr.-Ing. Michael Baldauf, Dipl.-Ing. Matthias Linnenbecker

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Die Lange Nacht der Wissenschaften wird präsentiert von: